Juni 2026 - Kapitel 7, EMDR-Traumatherapie

Shownotes

Unser Gast:

Für diese Podcastfolge durften wir Dr. Susanne Altmeyer im Gezeiten Haus in Wesseling besuchen. Als Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin, Psychotraumatologie und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) begleitet sie seit vielen Jahren Menschen bei der Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Die wissenschaftlich anerkannte EMDR-Therapie zählt dabei zu ihren besonderen Schwerpunkten. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Aus- und Weiterbildung von Therapeutinnen und Therapeuten und bringt ihre langjährige Erfahrung auch in Forschung und Lehre ein. Mit viel Fachwissen, Empathie und einem ganzheitlichen Blick auf den Menschen zeigt Dr. Altmeyer, dass Trauma- Heilung möglich ist – und dass es Wege gibt, auch schwer belastende Erlebnisse Schritt für Schritt zu verarbeiten.

Thema:

Belastende Erfahrungen begleiten viele Menschen oft länger, als ihnen bewusst ist. Gerade in der Lebensmitte erleben Frauen nicht selten, dass sich alte Verletzungen, Ängste oder unverarbeitete Erlebnisse plötzlich wieder stärker bemerkbar machen. Hormonelle Veränderungen, neue Lebenssituationen oder anhaltender Stress können dazu beitragen, dass bisher gut bewältigte Themen wieder an die Oberfläche treten. Gemeinsam mit Dr. Altmeyer sprechen wir über die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Wir klären, wie EMDR wirkt, für wen die Methode geeignet ist, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse heute vorliegen und welche Bedeutung sie insbesondere für Frauen in der Lebensmitte haben kann.

Transkript anzeigen

00:00:04: In

00:00:04: dieser Folge geht es um eine Therapie, die viele nicht kennen.

00:00:08: Die aber für Frauen in den Wechseljahren entscheidend sein kann – EMDR Eine Methode aus

00:00:15: der Traumatherapie hilft

00:00:17: belasten Erfahrungen im Gehirn

00:00:19: neu

00:00:19: zu verarbeiten.

00:00:21: Warum das wichtig ist?

00:00:22: Weil viele Beschwerden in den wechseljahren Unruhe Angst Schlafprobleme

00:00:27: oder das

00:00:27: Gefühl sich selbst

00:00:28: zu verlieren

00:00:29: Nicht nur hormonell sind Sondern oft mit etwas zu tun haben dass viel früher begonnen hat.

00:00:36: Unverarbeiteter Stress, der im System geblieben ist.

00:00:39: zum Beispiel Wir sprechen mit Dr.

00:00:41: Susanna Altmaier.

00:00:42: Sie ist Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie spezialisiert auf Psychotraumatologie und arbeitet seit vielen Jahren mit EMDR.

00:00:53: wir klären was passiert bei EMDR?

00:00:56: Für wen ist es sinnvoll und warum kommt in dieser Lebensphase oft hoch das lange ruhig war?

00:01:02: Wir freuen uns sehr auf dieses Gespräch.

00:01:05: Herzlich willkommen, liebe Susanne Altmaier!

00:01:12: Liebe Susanne, vielen Dank, dass wir heute hier sein dürfen und vielleicht stellst du dich einmal für unsere Zuhörer vor?

00:01:20: Mein Name ist Susanne Althmaier.

00:01:21: ich bin alt und Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Neurologin, Systemische Medizinerin, EMDR-Therapeutin Und ich bin jetzt hier im Gezeitenhaus Schloss Eichholz in Wesselding und leite hier seit Jahrzehnteinzehn die Klinik.

00:01:43: Das ist jetzt ein komplizierter Name für psychosomalische Medizin, Psychotraumatologie und EMDR Und das Tolle ist, dass ich die Gelegenheit hatte mit Kollegen diese Klinik aufzubauen.

00:01:55: Wir haben uns vor zehn Jahren überlegt, dass es so eine Klinique wichtig wäre für Menschen mit psychotramatologischem Hintergrund, die also was Schlimmes erlebt haben in ihrem Leben und ein besonderes Behandlungsangebot zu machen – mit psychothraumatologischen Methoden und EMDR.

00:02:16: Okay, sehr interessant.

00:02:18: Und wie bist du denn persönlich zu EMDR gekommen und wer hat die Methode ursprünglich entwickelt?

00:02:24: EMDR ist ja so eins dieser schrecklichen Abkürzungswörter.

00:02:28: Und es heißt auch wirklich was ganz Langes.

00:02:32: I movement desentitization and reprocessing habe ich lange für geübt.

00:02:40: Das ist eine Traumatherapeutie Methode Und ich habe die kennengelernt zu Mitte-Änder der Neunziger.

00:02:47: Damals habe ich im Universitätsklinikum Aachen in der Psychosomatik gearbeitet und wir haben da eine Trauma-Ambulanz eröffnet, einer der frühen Traumaambulanzen in Deutschland Und irgendwann sagte der Kollege, es gibt so ein neues Verfahren.

00:03:02: Das ist ganz vielversprechend.

00:03:03: mit Augenbewegungen wird da gearbeitet und ich kann mich noch sehr genau an meinen ersten Gedanken erinnern.

00:03:09: Ich dachte was ist denn das jetzt schon wieder für einen esoterischer Quatsch?

00:03:15: Weil ich mir da gar nicht vorstellen konnte dass Augenbewägung jetzt irgendwie etwas bringen.

00:03:20: Und dann haben das aber Kollegen gemacht, die ich irgendwie ganz gut fand und seriös fand.

00:03:26: Dann habe ich mir mal eine Fortbildung angeguckt.

00:03:29: Zwei Tausend war das bei Arne Hofmann, das weiß ich noch in Nindau... ...und hab dann gesehen, oh!

00:03:34: Das ist ja richtig gut was sie da machen.

00:03:36: Das hat Hand und Fuß.

00:03:38: Das entspricht auch sehr meiner systemischen Sichtweise, die Ich von Psychotherapie so habe.

00:03:44: Und ja, hab's dann selber gelernt Das ist so der Hintergrund und habe gemerkt, dass das ein sehr sinnvolles gutes Verfahren ist.

00:03:54: Ganz interessant wie es entdeckt wurde.

00:03:57: Das war nämlich auch eine Dame die Franzine Shapiro, eine Antizistin und Psychologin, die Ende der Achtziger in den USA ging's nicht gut.

00:04:09: Die hatte irgendwie ein Problem.

00:04:10: Ich glaube sie war erkrankt und hat gemerkt als sie durch einen Park spaziert ist an diese Krankheit gedacht hat, dass sie da plötzlich Augenbewegungen machte.

00:04:22: Also ihr selbst hast das aufgefallen und dass es ihr dann irgendwie besser ging, dass die Belastung irgendwie abnahm.

00:04:27: Das war eine sehr neugierige Person und dann dachte sie, das muss ich irgendwie mal untersuchen.

00:04:34: Hat das dann erst mit Freunden-Familienangehörigen dann mit Patienten gemacht?

00:04:39: Und hat gemerkt Ah!

00:04:41: Das nutzt Ja, etwas.

00:04:43: Da verändert sich die subjektiv erlebte Belastung.

00:04:46: Die war gut vernetzt hat das vielen Leuten erzählt.

00:04:49: Große Skepsis, ein Palo Alto war die tätig.

00:04:53: große Skepsi was dazu geführt hat dass eine ganz drehige Forschungstätigkeit begann.

00:04:59: also dann gab viele Forschungen dazu.

00:05:02: eben der ist eines der best erforschtesten Methoden die es gibt oder Verfahren sogar.

00:05:08: Das Interessante Die haben lange nicht gewusst, warum es wirkt.

00:05:13: Aber man hat ganz deutlich gesehen – Es wirkt!

00:05:16: Also erstmal bei Kriegs-Veteranen Menschen die Unfälle schlimme Katastrophen erlebt haben und dann hat sie das ausgeweitet.

00:05:26: Das hat viel zu gefordert publiziert.

00:05:29: Und mein Wertakollege Dr.

00:05:32: Arne Huffmann Ein deutscher Internist, der war dann Ende der Achtziger Anfang der Neunziger da.

00:05:38: Interessanterweise um in Palo Alto systemische Therapie kennenzulernen und eine Etage über den Systemiker Dasa's Frau Shapiro!

00:05:48: Und dann hat er dieses Verfahren kennengelernt, fand das super interessant, hat das gelernt und dann mit nach Deutschland gebracht.

00:05:55: praktisch also... Und das Tolle hier ist ja wir arbeiten eng mit Anne Hofmann zusammen.

00:06:02: Er hat mir von Anfang an geholfen, diese Klinik auch mitzuentwickeln.

00:06:05: Es war sogar ursprünglich seine Idee, dass es hier eine Klinikkippe gibt wo vor allem eben der gearbeitet wird und das ist natürlich ein ganz spannender Backfunk der dann so entstanden ist.

00:06:17: Da ist ja ne super spannende Geschichte.

00:06:19: also finde ich was hat man denn rausgefunden woran das liegt?

00:06:22: Dass man sich mit den Augen bewegt und dadurch in diesen Entspannungszustand kommt?

00:06:25: wie ist die Verbindung

00:06:26: seit?

00:06:30: Hat man da eine Idee von warum das so ist?

00:06:32: Und zwar gab es da eine koreanische Forschergruppe, die das untersucht hat.

00:06:37: Und zwar bei Meusen!

00:06:41: Also ein gängiges Verhaltenstherapeutisches Experiment, dass bei Mäusen so ne Angstreaktion induziert wird also die hörenden Klöckchen und kriegen dann immer einen Stromschlag und dann verbinden sie irgendwann das Glöckchen allein schon mit Angst.

00:06:57: Und dann guckt man, wie lang dauert es bis die diese Angstreaktion wieder verlieren wenn kein Stromschlag kommt?

00:07:05: So da hat man eben so eine Gruppe von diesen armen Mäusen da so konditioniert dass die da dieser Angst entwickelt haben.

00:07:12: und dann hat man drei Gruppen gemacht.

00:07:14: Eine Gruppe hat man ganz normal behandelt.

00:07:16: Eine Gruppe wurde so Lichtreizen ausgesetzt und eine Gruppes wurde EMDR ausgesetzt.

00:07:23: Das heißt, die waren in so einem Zylinder und egal wo sie hingeguckt haben, haben die immer bilaterale Stimulation mit Licht bekommen.

00:07:31: Und die waren auch noch optogenetisch behandelt.

00:07:36: das bedeutet man konnte genau sehen welche Nervenzellen reagieren.

00:07:41: Man hat tatsächlich festgestellt zum einen erstens die EMDR-Mäuse die waren am schnellsten wieder gesund also die eindeutig aufstellt sind wieder verloren.

00:07:54: Das zweite Ergebnis war, da wurde eine ganz bestimmte Nervenbahn sehr stark angesprochen und zwar war das eine Verbindung zwischen der sogenannten oberen Vierhügelplatte über Talamus amyctala – das sind jetzt alles so Fremdwörter – aber letztendlich was passiert ist, dass in der Amygdala Forstneurone blockiert worden

00:08:20: sind.".

00:08:21: Das heißt, wenn die diese bilaterale Stimulation hatten, dann haben sie keine Angst mehr gespürt.

00:08:30: Also schnell nach der Herzschlag schwitzen und die Haare sträuben sich nicht – das war blockiert!

00:08:35: Und das ist das was auch bei Menschen passiert.

00:08:39: Ein Mensch in seiner Vorstellung stellt sich vor, dass dieser Angst einflößen wird, diese traumatische Situation.

00:08:48: Er macht eben DR währenddessen Die Vorschneurone feuern nicht mehr.

00:08:53: Das heißt, man hat keine körperliche Angst-Erfahrung mehr und am allermeisten unterüberzeugt uns Menschen unbewusst das was unser Körper

00:09:02: sagt.".

00:09:02: Das bedeutet ja dass die Angst eigentlich dann entsteht durch eine körperlichere Aktion?

00:09:08: Ja!

00:09:08: Die entsteht auch durch Gedanken aber es ist ja ganz schnell immer mit dem Körper verbunden.

00:09:13: Und was kann man gar nicht so genau sagen?

00:09:14: Also dieser Kreislauf der ist da an der Stelle unterbrochen.

00:09:19: Pathogenerinnerungen bedeutet leidvolle Erinnerungen.

00:09:24: Die haben das Charakteristikum, dass sie biologisch aktiv sind.

00:09:29: Das heißt wenn ich mich dran erinnere habe ich eine Körperreaktion und wenn ich eine Körporeaktion hab dann fühlt sich so an als wäre es gerade jetzt.

00:09:37: Obwohl es schon zwanzig Jahre hier ist oder zehn Jahre oder ein Jahr oder vierzig.

00:09:43: Wenn die aber da nicht mehr biologische aktiv sind und dabei hilft halt EMDR Ja, dann?

00:09:50: Dann ist es eine Erinnerung die normal verdaut werden kann.

00:09:55: Wo ich dann irgendwann weiß ah ja das habe ich erlebt Das war in meinem Leben aber put das ist lange her!

00:10:02: Ich hab dir überstanden.

00:10:05: Ist cool ne?

00:10:08: Super Spannend.

00:10:09: Was ist denn EMDR genau und wie wirkt das neurobiologisch?

00:10:13: Also EMDR eben iMovement desentitisation entry processing ist ein Verfahren dass davon ausgeht, dass wir ein so genanntes AIP-Modell der Erinnerungsverarbeitung haben.

00:10:28: Das heißt Adaptive Information Processing.

00:10:33: Wenn wir etwas erleben dann gleicht unser Gehirn immer ab Was haben wir denn schon mal erlebt, was war so ähnlich?

00:10:41: Ah ja das gehört dazu.

00:10:43: Und dann wird das so eingeordnet in unsere innere Erlebenswelt.

00:10:47: Ich sage dazu immer gern, dass ist der Erinnerungsverdauungsvorgang, sodass da wird dann in unserer Hypokampusbibliothek nachher abgelegt und wir wissen, das war, das haben wir erlebt.

00:10:59: Das funktioniert super in der Regel!

00:11:02: Das machen wir den ganzen Tag mit.

00:11:04: Jetzt gibt es allerdings manchmal Erlebnisse, die sind so, dass sie mit großer Hilflosigkeit verbunden sind.

00:11:13: Wo wir eigentlich nicht wissen, wie soll man das jetzt verarbeiten?

00:11:16: Also zum Beispiel wenn jetzt eine Riesenüberschwemmung gibt oder das Haus brennt oder es hält und sieht mal die Pistole an den Kopf.

00:11:24: Oder ein kleines Kind, der drei Monate alt ist und schreit und wird in die Küche geschoben und keiner kümmert sich drum.

00:11:33: Das sind... Erlebnisse, wo wir nicht wissen was wir machen sollen.

00:11:37: und da helft sich unser Gehirn so dass das erst mal abgespalten wird damit wir jetzt nicht sterben müssen oder verzweifeln müssen sondern Das wird irgendwie abgespaltet.

00:11:47: Notfallprogramm praktisch funktioniert auch super in der Regel So.

00:11:52: wenn das dann vorbei ist Dann dauert es paar Stunden, paar Tage, manchmal auch ein paar Wochen.

00:11:59: Und dann greift das doch noch das AEP.

00:12:02: Manchmal ist es aber so überwältigend dass es nicht funktioniert und das ist bei im Durchschnitt dreißig Prozent der Fall.

00:12:11: Bei manchen Befolterungen fünfzig Prozent, bei Unfällen zehn Prozent, aber so irgendwie im durchschnitt zu drei Prozent.

00:12:17: Da klappt's ja nicht!

00:12:18: Und da brauchen wir was, was dieses AEP wieder in Gang setzt.

00:12:24: Und da ist EMDR eine Methode.

00:12:28: Das ist praktisch ein Verfahren, das eben mit so einer bilateralen Stimulation arbeitet entweder mit Augenbewegung – das geht aber auch mit Körperberührungen oder mit auditiven Reizen also bilateral.

00:12:44: und es wird so gearbeitet dass der Mensch immer mit einem Teil seins gern in der Gegenwart ist und mir den anderen Teil in der Vergangenheit.

00:12:53: Die Gegenwart wird garantiert, dass er im engen Kontakt mit dem Therapeuten ist und auch immer im Gespräch ist.

00:13:01: Und dadurch kriegt man das wieder in Gang sodass es nach einer Zeit verarbeitet werden kann und keine pathogene Erinnerung mehr ist.

00:13:12: Aber das bedeutet auch, dass man dann quasi im Nachhinein in dieser Situation nicht mehr hilflos ist sondern eine Lösung findet?

00:13:20: Richtig!

00:13:21: Und das war tatsächlich auch das, was mich am EMDR sehr früh sehr überzeugt hat.

00:13:26: Natürlich werden die Menschen erst mal ganz normal befragt und dann haben wir so eine AIP-Brille, sag ich wieder auf, wo wir schon gucken gibt es solche pathokene Erinnerungen vielleicht?

00:13:37: Und dann wird in der Phase zwei eben geguckt, dass jemand gut vorbereitet wird.

00:13:42: Also das wir auf seine Ressourcen achten hat erjenige genug ressourcen?

00:13:47: wie kann man das auch noch fördern?

00:13:49: Wie kann es schaffen gute Sitzung durchzugehen?

00:13:51: Diagnostik wird gemacht und dann entscheidet man sich für eine Erinnerung mit der mal arbeiten will.

00:13:58: zum Beispiel eine junge Frau die an der Tankstelle arbeitet und dann von zwei bewaffneten Männern bedroht wird.

00:14:07: Und die waren mal bei mir und da haben wir rausgearbeitet.

00:14:09: Der schlimmste Moment ist, als der die Pistole an ihren Kopf hält.

00:14:13: Dann guckt man mit dem Menschen, mit welchem Bild es... diese Erinnerung verbunden, welches schlimmste Bild?

00:14:21: Welchen schlimmsten Gedanken haben Sie denn wenn sie daran denken das wäre dann so was wie ich sterbe jetzt?

00:14:27: und dann sagt man und dass ist diese Stelle die ich jetzt meine.

00:14:30: Was würden Sie denn in Zukunft wenn Sie an dieser Situation denken lieber denken anstelle von Ich sterbe Jetzt?

00:14:39: Und dann entwickelt man das mit den Menschen zusammen.

00:14:41: Das wäre dann sowas wie ich hab's überlebt oder es ist vorbei oder ähnliches.

00:14:49: Und dann geht man wieder zurück zu diesem schlimmen und fragt dann noch Gefühle und so, fängt dann irgendwann an zu stimulieren aber ganz früh haben sie eben diesen positiven Alternativgedanken schon benannt.

00:15:07: Das heißt, im Gehirn gibt es schon eine Vorstellung von wie soll das eigentlich in Zukunft sein?

00:15:13: Ich habe mal einen schlimmen Unfall gehabt in meinem Leben, hab ich kaum überlebt und wenn sich da heute dran denkt, denke ich immer sofort super!

00:15:20: Also ich habe keine Patogenenerinnerung daran und das ist eigentlich das Ziel dass man dann dran denkt, wow ich hab was Schlimmes erlebt.

00:15:27: Aber!

00:15:28: Ich bin hier und es ist gut, ne?

00:15:31: Das heißt, ich muss die Situation quasi immer noch irgendwie vor Augen haben das sich damit arbeiten kann.

00:15:37: Kann er sich sagen, ja irgendwas ist da immer, ich weiß nicht woran es liegt, dann kann man mit ihm wahrscheinlich dann

00:15:42: nicht

00:15:42: arbeiten,

00:15:43: ne?!

00:15:43: Nee,

00:15:43: das stimmt echt.

00:15:44: Inzwischen hat man gemerkt... eine Reihe anderer Sachen.

00:15:48: Bei ganz, ganz vielen psychischen Erkrankungen spielen solche interaktionelle Erlebnisse eine Rolle.

00:15:56: Zum Beispiel das machen wir hier auch – man kann mit depressiven Erkrankungen sehr gut mit EMDR arbeiten.

00:16:03: Nun ist es zum einen so dass depressive Erkankungen vor allem chronische stark ausgeprägte oft entstehen wenn unschöne Erlebnisse hatte.

00:16:14: Bindungstraumata, Vernachlässigungstraumatana also Vernachläßigungs-Situationen.

00:16:20: wenn man viel allein gelassen wurde oder abfällig behandelt wurde in seiner Kindheit dann treten Depressionen einfach dort schäufige auf.

00:16:28: wir arbeiten aber mit der Person nicht nur damit sondern wir arbeiten mit anderen Sachen zum Beispiel sogenannte Episodenauslöser.

00:16:37: Also was ist passiert, bevor so eine depressive Episode angefangen hat?

00:16:43: Weil typischerweise verlaufen die ja in solchen Phasen und dann ist es auch mal wieder gut und da kommt's hier... Und das sind dann interessanterweise auf Situationen mit Demütigungen, Verlassenheit, Kränkung und so ein Hergehen.

00:16:59: Das korrespondiert natürlich auch oft mit so Kindheitserlebnissen.

00:17:04: Aber man arbeitete dann damit, also zum Beispiel es war ein Telefonat mit der Schwiegermutter die wieder abwählig übereingeredet hat oder am Arbeitsplatz... Der Chef hat einen wieder schlecht behandelt oder die Freundin hat sich von einem getrennt.

00:17:18: Also man arbeitet mit ganz konkreten Sachen.

00:17:21: Oder wir arbeiten dann mit negativen Überzeugungssystemen.

00:17:25: Ich bin nur was wert wenn ich ganz viel leiste.

00:17:28: Das wäre so was Typisches.

00:17:30: Und die gehen dann oft einher mit sogenannten Beweiseerinnerungen, woher weißt denn einen Mensch überhaupt, dass er so ist?

00:17:38: Womit verbindet er das?

00:17:39: Also da ist ganz viel Tolles entwickelt worden und damit kann man auch wunderbar mit EMDR arbeiten oder in der Schule Demütigungs-Kränkungserlebnisse wie festgebrannt sind.

00:17:55: Ich habe das früher nicht gedacht... Man kann an den Wurzeln psychotherapeutisch nicht arbeiten.

00:18:02: Seit ich EMDR kenne, hat sich da meine Meinung geändert.

00:18:06: Das ist tatsächlich Wurzelarbeit!

00:18:10: Es ist aber nicht nur EMDRs, es sind der Rahmen und die Beziehung, die Art von Beziehungsaufnahme, die wir aber im EMDR mit Menschen auch haben.

00:18:19: Deshalb hat mich das am Anfang auch so begeistert, weil ich war ja sehr systemisch eingestellt, also systemische Therapie bedeutet Die Kontexte sind wichtig, in denen Störung entsteht oder in den Verhalten sich ereignet.

00:18:33: In die Kontexten, in der wir leben und lieben und arbeiten.

00:18:40: Wir sind unsere inneren Systeme organisiert.

00:18:44: Ich wurde praktischerweise gefragt, ob ich hier dieses Chefstelle übernehmen will?

00:18:50: Wofür mit EMDR gearbeitet wird... Das hat mich sehr fasziniert.

00:18:54: Ich habe dann aber gesagt, ich mache das unter einer Bedingung wenn nicht systemisch arbeiten darf.

00:19:00: und dann war das ja so ein Experiment.

00:19:02: wie kombiniere ich das eigentlich Systemische Therapie mit EMCR?

00:19:07: Und jetzt hab ich schon früher geahnt.

00:19:09: Aber nach zehn Jahren kann ich wirklich sagen experiment gelungen.

00:19:13: dass ist wirklich eine gute Idee das zusammen zu machen und ich glaube dass die Patientinnen sehr profitieren die hier arbeiten, schaffen es dadurch auch so psycho-hygienisch mit und selbst um zu gehen dass wir das auch leisten können.

00:19:30: Also wir haben hier wirklich schwerkranke Menschen komplexe posttraumatische Belastungsstörungen, dissoziative Störungen... Das ist echt!

00:19:38: Nicht so ohne.

00:19:39: Das ist bewundernswert, wie diese Menschen ihr Leben bisher gemeistert haben und es ist kein Wunder, dass sie dann an Grenzen kommen.

00:19:47: Viele die schlimme Kindheitsgeschichten haben.

00:19:50: gruselig wirklich.

00:19:52: Diese ganzen Opfer dieser pädophilen Ringe müssen ja irgendwo sein und viele von denen haben es irgendwie geschafft gute Leben zu führen aber das die Seele noch verwundert ist, das ist ja irgendwie keinen Wunder.

00:20:14: Das sind hier alles Fälle, die wir kennen und wo sich ja jeder auch vorstellen kann.

00:20:18: Dass das natürlich dramatisch ist für die Gesellschaft wenn die Menschen nicht behandelt werden also es einfach ein Trauma was ganz tiefsitzt so eine Verbundung und Verletztheit.

00:20:26: aber es gibt ja auch so viele Menschen gar nicht wissen, dass sie den Trauma haben.

00:20:30: Weil sie eben zum Beispiel in der Kindheit nicht Fürsorge bekommen haben.

00:20:34: und dann denken Sie denn vielleicht ja gut ich habe jetzt keine Folter erlebt, bin ich im Krieg gewesen, bin geschlagen worden bei mir waren so einfach nur nicht so richtig nett zu mir oder ich wurde ein bisschen vernachlässigt oder meine Mutter hatte Depressionen und diese Themen.

00:20:48: das ist natürlich für die Gesellschaft auch extrem schädlich weil diese Menschen ja wahrscheinlich noch nicht mal wissen dass sie sich eigentlich um sich kümmern müssten oder?

00:20:57: Ja, ich glaube es wäre sowieso eine gute Idee wenn wir uns alle gut um uns selbst und um einander kümmern.

00:21:02: Also das finde ich sowieso wichtig.

00:21:04: Aber es ist so... Es kriegt nicht jeder einen Trauma davon.

00:21:07: Wir haben viele Selbstteilungskräfte Und auch unter schwierigen Bedingungen vieles schaffen es auch ohne Trauma davon zu kommen und ohne psychische Erkrankung.

00:21:17: Aber hinter vielen psychischen Erkränkungen, Depressionen, Ängsten stecken solche traumatischen Erlebnisse auch.

00:21:26: Und es ist gut wenn darüber gesprochen wird.

00:21:28: Es ist auch gut, wenn über dieses Phänomen der Dissoziation mehr Aufklärung ist.

00:21:32: Das haben nämlich auch ganz viele.

00:21:34: Also Dissoziation ist ein Zustand der Abspaltung wo verschiedene Zustände abgespalten sind die nicht dem Bewusstsein jetzt direkt zugänglich sind.

00:21:44: Nur ein Beispiel, die Personalisation zum Beispiel.

00:21:47: Man hat das Gefühl man ist gar nicht man selbst.

00:21:50: Man ist außer sich außerhalb seines Körpers oder man schwebt da oben oder man hat keine Gefühle mehr oder die Zeit der Realisation des Umfelds ist ganz verändert oder die Sachen sind irgendwie größer und kleiner.

00:22:07: im Extrem ist es halt so dass man plötzlich sich an einem anderen Ort wiederfindet, in einer anderen Stadt.

00:22:13: Die Soziative Fug heißt das zum Beispiel.

00:22:16: Ganz komisch schämen sich die Leute Vorsprache und es geht natürlich oft einher mit dass man denkt man hätte jetzt eine Schizophrenie aber einen gewissen Anteil hat gar keine Schizophrenien sondern hat sowas und wir alle sind auch ein bisschen soziativ.

00:22:30: Wir haben in so einem gewissen Fragenbogen so fünf Prozent.

00:22:34: Das bedeutet wie erinnert uns manchmal nicht dran neben der Autobahnausfahrt nicht richtig, weil wir Tag geträumt haben.

00:22:41: Aber Menschen mit psychischen Erkrankungen haben dann Werte von über zehn, zwanzig, dreißig, fünfzig ist aber vielen auch Psychiatern gar nicht so bekannt.

00:22:54: Aber auch da kann man wenn man eine gute Beziehung aufbaut sehr gut mitarbeiten.

00:22:59: eins dieser Bücher von mir das heißt ja eben die Intensivtherapie.

00:23:02: Da habe ich mal In einer Woche sieben und zwanzig Stunden gearbeitet, in fünf Tagen.

00:23:10: Die hatte ganz viel Schlimmes erlebt in ihrem Leben, hat es aber irgendwie geschafft über vierzig Jahre alt zu werden einen guten Beruf zu haben, einen guten Freundeskreis zu haben.

00:23:20: Und das Problem war dass die dann aber vermehrt so medizinische Untersuchungen hatte.

00:23:28: Da wird er älter, man wird kränker.

00:23:30: wo dann immer... Ich hatte dann Körperkontakt, dann war gynäkologisch und es ist auch einiges unschön gelaufen in den Englisch-Ambulanzen.

00:23:38: Und dann in so dissoziative Dauerzustände gekommen ist wo die nicht mehr arbeiten konnte und nichts und also wo sie richtig durch diese frühen schlimmen Kindheitserlebnisse aus ihrem Leben wieder gerissen war um was ambulant irgendwie nicht gut zu händeln war Und wo mich dann der Kollege gebeten hat, ob wir das hier nicht machen könnten.

00:23:58: Das hat superberufen und die hatte keinen Dissoziativenzustand während dieser Woche.

00:24:03: Wir haben das gut vorbereitet und das ist natürlich ... Und eine glückende Erfahrung auch.

00:24:10: Du hattest das gerade schon so ein bisschen erläutert, also für welche Themen wird EMDR denn heute eingesetzt?

00:24:16: Geht es da nur um die großen Traumata über, die wir grade gesprochen haben mit Folter und Ähnlichem oder können auch sogenannte Mikrotraumata ja, wird das da auch eingesetzt?

00:24:28: In Deutschland

00:24:29: ist es so dass es sozialrechtlich anerkannt ist als Methode.

00:24:34: bis jetzt nur Postraum hat die Belastungsstörung.

00:24:38: Sozialerrichtig anerkannt bedeutet immer, das wird von den Krankenkassen bezahlt.

00:24:43: International ist es schon viel weiter anerkannt.

00:24:46: also wir in Deutschland sind dann noch nicht sehr weit.

00:24:50: Wir hier in der Klinik können das aber, wenn die Patienten einverstanden sind auch bei Depressionen eben anwenden.

00:24:56: Man kann das bei allen Portugienenerinnerungen anwänden.

00:24:59: also bei Sucht wird es erfolgreich angewandt, bei Graving, bei Depressionem wie gesagt, bei Bindungstraumata, bei Schmerzen gibt es gute Erfahrungen, bei belastenden Dingeln weil man irgendwas erlebt was einem nachhängt so eine Kränkungssituation.

00:25:17: So was kriegt man wunderbar mit EMDR-Weg.

00:25:21: Ganz, ganz große Range eigentlich!

00:25:23: Auch das ist auch total interessant.

00:25:26: Es gibt eine Studie an die ich gerade denke Jugendliche mit einer Rheumeerkrankung, die mit Methotrexat behandelt werden.

00:25:36: Methotrezat ist so ein Chemotherapeutikum auf Vitaminbasis aber macht viel Angst und kann auch viele Nebenwirkungen haben.

00:25:44: Und es sind da viele Methodrixat-Allergien aufgetreten, was man sich gar nicht so richtig erklären konnte.

00:25:52: Ängste und Allergien!

00:25:54: Die hat man mit EMDR behandelt und dann konnten die mit Methodrixate behandelt werden und haben nicht mehr diese Ängsten und Allergien gehabt.

00:26:04: Also das heißt wenn wir Anspanik haben... Dann heilen wir nicht so gut.

00:26:10: Das ist sehr von Nachteil und wenn diese Angst herabgesetzt werden kann, dann beruhigt sich das Immunsystem und dann haben wir weniger Nebenwirkungen.

00:26:20: Das heißt für eine Reihe von körperlichen Erkrankungen die psychische Folgen haben Ist das super einsatzbar und kennen einige Hausärzte, die das machen.

00:26:32: und dass es wunderbar, das ist wirklich wunderbar weil dieser psychischen Aufopfsachen dann wegkommen und dann, wir können die Medikamente besser.

00:26:43: Das muss man sagen weil das Immunsystem sich beruhigt.

00:26:47: Wir sind ja immer Psyche und Körper auch und auch noch Sozialsystem.

00:26:51: also ihr kennt den Placebo Effekt der ist ja enorm.

00:26:56: Also antidepressiver größtenteils Placeboeffekts will ich mal behaupten finde ich ganz kritisch dass sie so viel gegeben werden wenn man sie wieder abseits Abseits Phänomene macht, die dann dazu führen dass die Leute die weiter nehmen.

00:27:12: Aber eigentlich helfen sie gar nicht viel.

00:27:15: und eben DR ist in allen diesen Bereichen wirklich eine gute Sache.

00:27:21: Weil ganz kurz nachgefragt Panikattacke bei zum Beispiel Teenager oder so was?

00:27:25: Ja

00:27:26: Angst ist ja gut machen wir viel.

00:27:31: Und wo du gerade von Rheuma gesprochen hast, ist links in Verbindung mit dem Medikament.

00:27:36: Aber kann man bei Rheumabeschwerden und Rheuerschmerzen auch was machen?

00:27:39: Die

00:27:39: Schmerzen, die durch das Rheumer verursacht werden nicht.

00:27:44: Also höchstens die Verarbeitung aber es kommen ja oft noch eine Menge anderer Sachen, die sich dann aufpropfen also... So ein Trivialspruch ist da, man hat ja oft Läuse und Flühe.

00:27:56: Ängste machen natürlich auch Schmerzen – das wissen wir ja auch!

00:28:00: Und viel wird über den Körper ausgedrückt.

00:28:02: Und je nachdem wie die Menschen gelernt haben ihre Emotionen wahrzunehmen oder auszudrücken….

00:28:08: Das gibt es hier auch nicht so selten.

00:28:09: Es gibt Familien, da werden über Gefühle nicht gesprochen, dann lernt man auch wenig über Gefühl ….

00:28:14: Oder da zählen Gefühler auch nicht.

00:28:18: Ist das manchmal so, dass ich gefühle dann körperlich äußere?

00:28:21: Wenn die Seele schweigt, spricht der Körper.

00:28:23: Das ist auch ein schlauer Spruch, der da oft passt und das ist natürlich auch mit ihm, der beeinflusst war.

00:28:32: Ganz ganz schön!

00:28:34: Wo du gerade gesagt hast wo es überall wirkt gibt's denn Bereiche, wo es nicht wirkt.

00:28:39: Wo es nicht hilft?

00:28:40: Also wir würden jetzt eben eher nicht machen mit jemandem der in einer Paranoidenzyschose ist, also in einem psychotischen Job oder so und jemanden die jetzt hochsozitalistisch ist, dann würden wir das auch nicht machen.

00:28:53: da muss man andere Dinge beachten aber tatsächlich kann ich wenig sagen, wo sie nicht wirken.

00:28:59: Das ist mit das Überzeugendste was ich so kenne, dass man wirklich auch Menschen wird komplexer posttraumatischer Belastpunktstörung helfen kann.

00:29:09: Wie

00:29:09: schnell wirkt denn in der Regel EMDR und wie nachhaltig sind die Effekte?

00:29:14: Also, wie lange hält das Pohr?

00:29:16: Im Idealfall sofort!

00:29:18: Also manchmal wirkt es ganz schnell ein zwei drei Sitzungen.

00:29:22: Das ist fantastisch bei so Monotraumata nennen wir das.

00:29:27: Je komplexer, desto komplizierter natürlich.

00:29:30: Die Patienten sind bei uns jetzt hier stationär zehn bis zwölf Wochen im Durchschnitt und haben so eine gewisse Dosis von EMDR, bis zu fünfzehn-zwanzig Sitzungen.

00:29:42: Wir probieren das jetzt öfter aus, dass wir zwanzig Sitzungen in einer Woche machen – und das hat oft eine sehr gute Wirkung!

00:29:49: Also muss ich schon sagen... Da haben wir mit der rezidivierenden Depression, die sie auch schon ihr Leben lang hatte ... Die war fünfundsechzig und hatte alle möglichen Sachen schon gemacht und mit der habe.

00:30:01: Wir haben über drei, vierzig Sitzungen gemacht.

00:30:05: Über zwei Jahre und so.

00:30:07: Der hat das auch geholfen?

00:30:09: Die war aber nicht symptomfrei.

00:30:11: Das bessert in solchen Fällen, aber das ist kein Wunderheilmittel.

00:30:15: Wie man eine lange psychische Erkrankung hat, der war viel in Krankenhäusern.

00:30:20: Der hatte viele unschöne Erlebnisse mit anderen Menschen gehabt, was zusätzlich belastet.

00:30:28: Viele Menschen haben ja Respekt vor der Konfrontation mit belastenden Erinnerungen.

00:30:32: Ist EMDR sicher und kann man damit auch Schaden anrichten?

00:30:37: Man kann tatsächlich mit EMDR Schaden einrichten, dann wenn man es nicht richtig kann.

00:30:45: Und die Therapeuten sind da nicht gut ausgebildet.

00:30:51: Da gibt es nämlich auch ganz interessante Studien.

00:30:56: Wie ist der Behandlungserfolg im Vergleich dazu, wie gut geschult die Therapeuten mit EMDR sind?

00:31:05: Und da gab es Therapeutinnen.

00:31:08: Die haben einen Workshop gemacht und haben dann mit EMDR gearbeitet.

00:31:13: Dann ging es den Leuten schlechter als vorher.

00:31:17: Da war ein negativer Behandlungserfolg.

00:31:19: Und dann hat man geguckt, wie ist das wenn sie eine gute Ausbildung haben mit Supervision auch regelmäßig.

00:31:26: Also den Standards heute, jetzt zum Beispiel der EMDR Gesellschaft entspricht oder der MTRIA das ist die europäische Dachgesellschaft dann ist es so, dass es richtig gute Behandlungserfolge hat.

00:31:39: Überraschend gut sogar!

00:31:41: Das heißt, je erfahrener die Therapeuten sind, desto besser sind die Behandlungserfolge.

00:31:46: Deshalb ist es unsso wichtig, dass nur Therapeutinnen das machen, die eine gute Ausbildung haben.

00:31:51: D.h.,

00:31:52: im Moment ist der Standard so, daß das abprobierte Psychotherapeut innen sein müssen – also psychologische oder ärztliche oder sozialpädagogische im Kinder- und Lungenbereich und dass die eine gute Ausbildung haben mit Supervision.

00:32:09: Also, sie müssen abprobiert sein und müssen dann diese Zusatzausbildung machen und dann ist man eigentlich auf der sicheren Seite.

00:32:18: Okay!

00:32:18: Dann kommen wir zu dem... Deswegen hier auch hier sind, nämlich diese wunderbaren Wechseljahre.

00:32:24: Der Sinn oder vielleicht doch die Sinnsuche, die in dieser Zeit halt auftritt bringt Frauen ja manchmal vielleicht genau in die Situation wo dann halt irgendwelche Ängste wieder hochkommen, wo schwierige Themen auch im Leben sind.

00:32:38: wie kann denn MDR... da helfen.

00:32:41: Also bei diesen schwierigen Situationen, die durch die Wechseljahre anstehen können?

00:32:46: Also ich glaube es gibt mindestens zwei Ansatzpunkte.

00:32:50: der eine Punkt ist eben durch so Situationen die man dann erlebt, die einen belasten also wo man merkt poh das ist irgendwas dass lässt mich jetzt nicht mehr los oder da bin ich irgendwie in meinem Selbstwert bedroht.

00:33:03: Das zweite ist aber, was du immer auch gesagt hast, das ist ja schon eine Phase wo manchmal so Altes wieder hochkommt.

00:33:10: Also Themen die vielleicht in der Familienzeit und auch in der Berufszeit verdrängt waren, die gar nicht jetzt so Raum genommen haben, die vielleicht im Hintergrund einen schon manchmal genervt haben, aber man hat keine Zeit gehabt sich damit zu befassen.

00:33:26: Aber die dann so auftauchen Das lohnt sich auch sehr, da jemanden zu finden der der Behuze mit umgeht und ja vielleicht an die ein oder andere Wurzel mit geht.

00:33:40: Man muss nicht an alle Wurzeln wieder gehen.

00:33:43: wir haben ja einen sehr vernetztes Gehirn das ist ja ganz schön miteinander vernetzt und wenn man bestimmte Themen gut bearbeitet lösen sie manchmal auch andere mit auf.

00:33:53: ne?

00:33:53: Wenn ich manchmal Menschen eben DR mache Und wir deuten dann nie, wir interpretieren da auch nicht.

00:33:59: Sondern wir begleiten bei dem Prozess und die Menschen erzählen halt in bestimmten Abständen was so in ihrem Kopf vorgeht und guckst dem Hirn bei der Heilung zu.

00:34:11: Also da kommen Ersoziationsketten in Ganges für jeden Menschen.

00:34:15: anders ist es auch toll jeder hat seine eigenen Wege.

00:34:18: Jeder hat ja auch ganz andere Erfahrungen gemacht.

00:34:22: Und ja, das ist also für mich sehr, sehr schön.

00:34:26: Ich sehe praktisch dem Selbstteilungssystem, dass da wieder in Gang kommt zu wie es jetzt verarbeitet mit welchen Erinnerungen das verknüpft ist.

00:34:36: Es gibt so eine schöne Metapher beim EMDR als man wie ein Bergführer der Patient bestimmt den Weg, der sagt wo her hin will Und ich gehe nur mit und sage, an der Stelle ist vielleicht groß.

00:34:48: Ich bin ein bisschen langsam oder vielleicht mal hier noch.

00:34:51: Aber der Mensch sucht seinen Weg selber und er wählt ihn auch selber.

00:34:55: Und das ist auch die zweite Metapher, die ich da ganz wichtig finde... ...ich bin als Therapeuten das Ressourcentrüffelschwein!

00:35:05: Also ich helfe dabei die Ressourcen zu sehen, zu entdecken und darauf hinzuweisen.

00:35:10: Weil das wollen wir ganz viel!

00:35:13: Dass sie sich ihrer inneren Gärten bewusst werden, ihre inneren ressourcen Landschaften, die Sie haben, sonst säsen Sie nicht hier.

00:35:21: Kannst du noch mal ein paar Beispiele nennen von diesen ressourcelandschaften?

00:35:25: Also weil manchmal denkt man sich ja so ich habe irgendwie keine ressourzen oder der Ressourcen vielleicht gar nicht so bewusst.

00:35:34: Eine schöne Methode ist, sich mal eine schwierige Situation in seinem Leben auszusuchen auf eine Zeit die schwierig war also durch einen Führerschein gefallen oder irgendeine Prüfung sonst nicht bestanden und so... Und die schwer war und nach Zeit wieder vorbei war, was hat damals eigentlich geholfen das zu überstehen?

00:35:55: Und dann guckt man welche Eigenschaften eigentlich.

00:35:59: War das vielleicht Durchhaltefähigkeit oder... Also dass man ihn weiter macht.

00:36:04: Klugheit also zu sehen.

00:36:06: wenn ich da jetzt dran bleibe geht es vielleicht hat ein guter Freundeskreis geholfen, das heißt man hat die Fähigkeit Freunde zu haben.

00:36:15: Also irgendwie muss man das ja irgendwie auch schaffen.

00:36:18: oder eine Musikalität oder Sport einsatzen oder Kreativitäten.

00:36:25: Es gibt ganz viele therapeutische Methoden eigentlich, wie man auf Ressourcen kommen kann heute.

00:36:31: und dann helfen wir den Menschen bei wenn man mal so ein Ressourcenbogen entworfen und dann guckt man, wie kann man das ein bisschen verankern?

00:36:39: Also zu gucken, wie sehr nutzt man das eigentlich im Moment.

00:36:44: Diese Frage bringt Menschen manchmal auf die Idee vielleicht könnte ich das wieder ein bisschen mehr nutzen.

00:36:49: oder mit welchen Bildern ist das verknüpft.

00:36:52: Also wenn ich euch fragen würde, sagen wir mal die Miriam sagt jetzt ich bin sehr dursthaltefähig mit welchen Bildwürze das denn eigentlich in Verbindung setzen.

00:37:03: und dann sagen manche ja so einen Marathonläufer zum Beispiel oder ... eine erhobene Faust oder gar gar... Also man versucht, eine bildhafte Vorstellung zu nehmen.

00:37:15: Dann kann man das zeichnen und da kann sich so mit Bildern die das zeigen oder mit einem... Man verbindet es mit Musikinstrumenten.

00:37:24: also ich bin jetzt sehr energisch manchmal meine Energie.

00:37:28: Eine Tuba, ne?

00:37:29: Da könnte man sich ein Bild von der Tuba- oder einen Schüsselanhänger mit einer Tuba also sich damit konfrontieren.

00:37:36: Und dann als Letztes frage ich dann immer noch, wo spüren Sie das denn eigentlich in Ihrem Körper?

00:37:43: Wenn diese Ressource aktiv ist.

00:37:45: Also wenn sie jetzt mal bewusst ihr Durchhaltevermögen anschalten.

00:37:51: Hilft mir persönlich übrigens immer ein besonderer Schwieg.

00:37:55: Ach, das ist ja!

00:37:57: cool führe ich jetzt gerade und da macht schon Spaß.

00:38:00: Und dann heißt man mit seinem Körper im Kontakt, also man versucht das so zu verankern dass das größer wird.

00:38:09: Das sind so Methoden.

00:38:10: aus der positiven Psychologie gibt es ja viele gute Ideen allen möglichen Therapieströmungen Also die verschiedenen Sinne einzubeziehen.

00:38:20: wir sind Körper mit verschiedenen Sinnen Wir haben den immer bei uns, das ist ja das Allerkulte.

00:38:26: Also der kann uns helfen!

00:38:29: Der Körper nicht nur als Bühne der Gefühle und als Austragungsort der Angst- und der Schmerzen sondern auch als wunderbares Werkzeug sich selbst zu helfen.

00:38:41: Und dass lernt man dann durch die Körpertherapie wenn man hier viel Chigong oder Yoga und andere Körpertherapien, Stanztherapie.

00:38:50: Ich kann das nur empfehlen, Körpertherapeut zu machen.

00:38:53: Das ist Sport auch wunderbar in die Natur gehen, diese Waldbadenbewegungen wunderbar.

00:39:01: Also das sind Sachen, die helfen uns.

00:39:03: Die tun unserer Säde gut!

00:39:05: Das gibt uns vielen Männer und die Kraft auch weiterzumachen.

00:39:09: Und genau in solchen Also ich bin ja großer Fan von Klimakterien auch.

00:39:15: Tatsächlich, weil das irgendwie ... Ja es ist toll dass heute viel darüber geredet wird.

00:39:21: Weil wir haben ja so schon so ein... Auch wir Frauen haben ja durch die Menstruation manche von unserem Kinder durch diese Dinge in eine enge Verbindung zur Natur und zum Leben und haben damit auch ne besondere Warnzeit endlich.

00:39:39: Und ja, und das kann man dann auch mal nutzen.

00:39:43: Man hat schon viel geschafft, man hat viel kennengelernt.

00:39:46: Man kann sich mal bemühen eine eigene Schönheit für sich zu erfinden.

00:39:50: Also ich habe zum Beispiel... Früher dachte ich, dass ich keine Falten bekomme.

00:39:55: Ich habe gute Haute.

00:39:57: Und da sind mir dreißig Fünf-Dreißchmeck.

00:39:59: Oh!

00:40:00: Das stimmt gar nicht.

00:40:01: Aufhalten.

00:40:02: Was machen wir jetzt?

00:40:06: und dann Schönheiten verschwindet.

00:40:09: Und wie will ich denn eigentlich sein als alte Frau?

00:40:12: Ich habe erst mal festgestellt, es gibt nicht so viele positive Bräunbilder aber mir ist eins eingefallen!

00:40:19: Ich hab gedacht, ich werde eine lustige Alte... Und das hat mir dann so ein Spaß gemacht, dass ich dachte, hab' ich auch richtig, richtig Lust drauf.

00:40:27: Bin ja jetzt schon zahlt und aber das ist irgendwie cool.

00:40:31: Also wenn es zu belegen mit welchen alten Menschen möchte ich gern zu tun haben... ...dann nicht mit denen die sich bemühen Jungen zu sein sondern mit denen, die authentisch sind, die irgendwie schrumpelig und cool sind.

00:40:46: Und so dacht ich, ohja werd dich auch schwumpelich und cool!

00:40:50: Also würde es jetzt auch die Wechseljahre nicht als Defizit ansehen, sondern als Möglichkeit sich vielleicht nochmal neu zu entwickeln oder noch mal neu...

00:40:59: Was ist das?

00:40:59: Das ist eine persönliche Entscheidung.

00:41:01: Meine persönliche Enthaltung ist dass ich das nicht als defizit ansiehe tatsächlich und ich kann alle nur ermutigen weil ich finde ja auch die anderen Frauen so toll.

00:41:09: also das ist doch irgendwie super interessant.

00:41:12: was macht man für Erfahrungen mit seinem Körper Kommunikation das Zauberwort, dass man sich mal drüber unterhält.

00:41:20: Wie macht man es eigentlich mit seinen Männern?

00:41:21: Wie machten wir's mit seinen Kindern?

00:41:23: Wie machen sie mit seinen Frauen?

00:41:24: Bei uns in Deutschland ist das ja wunderbar!

00:41:27: Wir haben die Möglichkeit auch wirklich zu gucken was haben wir eigentlich gerne und wie möchten wir das leben?

00:41:33: und wie können wir uns helfen dabei uns gegenseits gutzufinden und nicht so abwertend.

00:41:39: Das bringt gar nichts Da ist ja auch die systemische Therapie wunderbar mit dem Wertschätzen konnotieren, dem Framing.

00:41:46: Ich habe das gut gelernt und mir hat es sehr entsprochen.

00:41:49: Und das ist auch hier so – wir haben ein super Wertschätzende Kommunikation!

00:41:53: Es gibt ja unterschiedliche Ansätze um Trauma zu behandeln.

00:41:57: also da gibt's ja sehr viele Möglichkeiten und Therapieform im DR ist ja eine davon.

00:42:03: Kannst du noch mal sagen was es so grundsätzlich für Therapieformen gibt bei Trauma?

00:42:11: Und wo sie die Stärkung, die Schwächen sind und wo sie in die EMDR auch einordnen müssen?

00:42:15: Also es gibt unheimlich viele.

00:42:18: Es gibt unheimlich viele!

00:42:20: Und es gibt vieles was auch nicht so gut funktioniert.

00:42:25: Was uns natürlich interessiert, was ist davon wissenschaftlich erforscht?

00:42:30: Und was sagen die großen Studien?

00:42:32: Die großen Studien sagen dass bei Trauma vor allem zwei Verfahren gut wirksam sind.

00:42:40: Das eine ist kognitiven Verhaltenstherapie, da gibt es zwei drei verschiedene Ansätze die gut sind also eine bestimmte Expositionstherapy und so eine trauma-fokussierte kognitive Verhaltenserapie Und genauso wirksam und manchmal sogar ein bisschen wirksamer als EMDR.

00:42:58: Tatsächlich das sagen die wissenschaftlichen Studien.

00:43:01: Dann gibt es natürlich Pitt, im Verfahren von der Frau Rettemann.

00:43:06: Achtsamkeitsbasierte Ansätze sind gut.

00:43:09: Körperbasierte Ansetze die da hilfreich sind.

00:43:13: aber diese beiden aus der Kognitiven Verhaltenstherapie und EMDR das sind die die man jetzt nach Studienlage auf jeden Fall empfehlen kann.

00:43:27: Besondere bei EMDR ist auch noch, da ist es tatsächlich der Verhaltenstherapie auch noch überlegen.

00:43:33: Ist die Langzeitwirkung?

00:43:36: Weil die Langzeitswirkungen scheint bei EMDR besser zu sein so.

00:43:43: Das heißt wenn man das einmal behandelt hat mit EMDR und man ist über ein Berg also in dem Fall mit der Frau von der Tankstelle zum Beispiel Wenn er schon nach einer Sitzung was gebracht hat kann man dann wirklich sagen Die ist jetzt geheilt.

00:43:56: Das würde ich jetzt nicht so behaupten, da müsste ich eine Katamnese machen.

00:44:00: Ich müsste nach einem Jahr noch mal fragen.

00:44:02: Das habe ich in diesem Fall nicht gemacht bin aber relativ überzeugt davon wäre es nicht wiedergekommen.

00:44:07: Aber die Frage ist genau richtig.

00:44:08: man überprüft das mit Katamnesen also beim Befrag nach einem halben oder einem Jahr nochmal nach und das hat man bei EMDR gemacht und dann hat man eben gesehen sie sind besser gewesen als die Verhaltesterapie und manchmal sind sie sogar noch besser geworden als vorher.

00:44:26: Also, dass es eine nachhaltigere Wirkung hat.

00:44:30: Wenn das wirklich gelungen ist die Wurzeln zu verändern, dann wird das ganze Blumenwachstum beeinflusst dadurch der ganzen Gartenwetter.

00:44:47: Gibt es überhaupt eine Heilung bei Trauma?

00:44:50: Das

00:44:54: kann sein, ja.

00:44:57: Vor allem wenn das jetzt nur Monochromata waren oder wenn es zwei-drei Ereignisse waren bei jemanden der eine stabile Züge hatte – das ist oft möglich!

00:45:08: Jemand, der aber bindungstromatisiert ist und so... Es wird auf jeden Fall besser, ne?

00:45:14: Die Lebensqualität erhöht sich und das ist auch so, weil man Bindungschromata erlitten hat.

00:45:22: Das kann ja sein, dass man ein toller Mensch geworden ist mit seiner ganz besonderen Versöhnlichkeit.

00:45:30: Also sensibel und besonders und vielleicht auch besonders leistungsfähig in einem Bereich oder besonders einfühlsam im anderen Bereich.

00:45:40: Wir erleben das Leben so wie es ist – wir suchen uns das ja nicht aus!

00:45:44: Und wir haben tolle Patienten.

00:45:46: Ich glaube, ich arbeite deshalb auch gerne mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen weil die oft eine besondere Tiefe haben und mit besonderer Sensibilität oder eine besonderen Originalität und ganz viele berühmte Menschen haben schlimme Dinge erlebt in ihrem Leben.

00:46:03: also was ist schon krank?

00:46:15: Wir hatten ja auch schon über deinen Buch gesprochen, EMDR Intensivtherapie.

00:46:20: Zum einen hättest du generell mal eine Büch-Empfehlung für unsere Zuhörerin?

00:46:24: Zum Beispiel

00:46:24: womit steigt man ein?

00:46:25: was soll man sich dann vielleicht zum ersten Mal durchlesen?

00:46:27: ab das was vor allen ist?

00:46:28: Wannst du jetzt mit EMDR?

00:46:29: Ja

00:46:30: genau!

00:46:30: Von

00:46:30: der Claudia Frey einer werten Kollegin von mir gibt es so eine Patienteninfo inzwischen wie man sich EMDR gut vorstellen kann.

00:46:38: Das finde ich sehr gut.

00:46:40: mein Buch Das können dann auch Laien lesen.

00:46:43: Ich habe das so geschrieben, dass das für Patientinnen und für Therapeut-Innen gut lesbar ist und gut verständlich ist.

00:46:51: Das ist halt eine Fallgeschichte.

00:46:53: Und das haben auch schon ein paar Laien gelesen.

00:46:57: Aber ich weiß nicht, ob das so ein Einsteigerbuch ist?

00:47:00: Wenn man in einem das interessiert wie so eine Therapie abläuft auf jeden Fall!

00:47:05: Mein Herzenswerk ist ja das Systemische Therapie trifft EMDR.

00:47:11: Also meiner Meinung nach passt es ja gut zusammen.

00:47:13: Dann wird erklärt, was Systemische Therapie ist, was eben DR ist und dann guckt wie die Kombination funktioniert und auch welche Beispiele es schon so dafür gibt.

00:47:24: Aber als Einstärkerbuch würde ich tatsächlich das von der Claudia frei.

00:47:30: empfehlen findet man auf jeden Fall im Netz.

00:47:33: Hättest du noch so ein paar Weplings für uns vielleicht, wo du sagst da könnte jemand der Interesse hat oder das ist ja gerade von einem Dachverband auch gesprochen?

00:47:41: Wo Betroffenen oder wo Interessierte vielleicht nochmal nachschauen können sich auch nochmal neben dem Buch informieren können was gesicherte Quellen sind?

00:47:48: Ja genau also die Dachgesellschaften sind gut die sogenannte DEGPT Deutsche Gesellschaft hier Psychotramatologie Die haben eine gute Web Das sind auch Therapeuten verzeichnische.

00:48:03: Die M-Tria hat eine schöne Website, auch das EMDR-Institut hat eine sehr schöne Webside in Deutschland.

00:48:11: Wenn man in Deutschland so eine Weiterbildung machen will zum EMDR Therapeutin würde ich das empfehlen.

00:48:17: Ich bin Teil des EMDR Instituts, aber es ist ein hoher Qualitätsstandard und wir haben verantwortungsvollen guten Austausch.

00:48:26: Da gibt es auch Bücherempfehlungen und Videos, die man sich anschauen kann.

00:48:32: Also gibt's inzwischen da eine große Bandbreite.

00:48:37: Würdest du noch irgendwie sagen, dass dir noch was fehlt?

00:48:39: Dass irgendwas zu kurz gekommen ist, das du gerne nochmal etwas tiefer reden möchtest als wenn

00:48:45: wir noch den Frauen mitgeben sollen?

00:48:51: Eine wichtige und gute Sache, sich dafür Zeit zu nehmen.

00:48:58: Zu lernen, sich gutzufinden so wie man ist.

00:49:03: Also liebe Deine Nächsten wie Dich selbst beginnt bei der Selbstliebe!

00:49:09: Und ich finde wir haben die Verantwortung gut mit uns selbst umzugehen weil ... am einfachsten machen.

00:49:22: Es macht sowieso keiner, so richtig sonst wie uns oder immer nur kurz sondern und das ist eine schöne Aufgabe also zu üben zu lernen sich selbst ein gute Partnerinnen ein guter Partner zu werden dass es gut und wichtig und das wird lohnen.

00:49:40: Dazu kann ich sehr ermutigen, das sehe ich an ganz vielen Beispielen hier.

00:49:44: Ich finde es sehr beglückend zu sehen wie Menschen aus schlimmen Lagen auch sich so verändern können dass es für sie gut ist, dass sie sich so verändert wie sie auch wissen wollen oder wie sie es gar nicht gedacht hätten, dass es geht und Und das machen sie aus eigener Kraft.

00:50:03: Wir sind nur die Helfer, ne?

00:50:06: Also und die sollen nie glauben, dass es jemand anders besser weiß

00:50:11: als

00:50:13: Sie.".

00:50:14: Wenn dir diese Folge etwas gegeben

00:50:16: hat, dann bleibt

00:50:17: gerne bei uns!

00:50:19: Abonniere den Podcast, trage dich in unsere Newsletter ein und begleite uns durch dieses spannende Jahr voller

00:50:25: Erkenntnisse

00:50:26: unter Haarmomente.

00:50:29: Fortiflo lebt vom Austausch.

00:50:31: Bring dich ein, schick uns deine Fragen, Themen und Gedanken, denn wir sitzen alle im selben Boot und fischen gemeinsam

00:50:37: im trüben Wechseljahrstümpel!

00:50:39: Für weitere Infos, ehrliche Momente und Eindrücke

00:50:43: von unserer kleinen Forschungsreise

00:50:45: besuch uns auf Instagram oder fortiflo.de.

00:50:49: Danke dass du dir die Zeit für dich genommen hast.

00:50:51: Wir hören uns.